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05.09.2014 – 12.10.2014 LEICHT.SINNIG

kuratiert von Brigitte und Helmut Loidl – LoidlArt
LEICHT.SINNIG
Maria Tupay Duque, Darina Peeva, Walter Weer

Maria Tupay Duque: Wer imaginäre Partituren und Notationen malt hat Musik im Kopf, fühlt den Klang, erspürt den Rhythmus, bringt Papier zum Leben. Papier, das so leicht an Gewicht ist, so schnell und verschwenderisch im Umgang, so sensibel, geduldig und wendig. Wer über viele Jahre in China und Hongkong gelebt, studiert und dort vielfach ausgestellt hat, hat es zur Meisterschaft gebracht im chinesischer Kalligraphie. Innere Bilder umzusetzen im Zusammenspiel des musikalischen mit dem kalligraphischen gelingt Maria Tupay Duque sowohl im klein-, wie auch in grossformatigen Arbeiten auf spannende Weise. Das bezeugen auch große Land Art Projekte in Südafrika, Frankreich und Griechenland. Und Menschen in einer Krisenregion dieser Welt daran teilhaben zu lassen, war ein Anliegen der letzten Jahre,  in denen sie in Jerusalem und in den palästinensischen Gebieten Musik- und Malworkshops für palästinensische Studenten und Kinder gab.

Darina Peeva/Bulgarien

Darina Peeva/Bulgarien

Die bulgarische Künstlerin Darina Peeva kombiniert verschiedenste alte und neue Verfahren von der Kaltnadel bis zum Offsetdruck, überlagert photographisch generiertes und digital bearbeitetes Bildmaterial mit der manuellen, zeichnerischen Intervention und mit typografischen Elementen. So schafft sie druckgrafische Hybride, welche das collageartige ihres Entstehungsprozesses sichtbar dokumentieren und doch eine neue, homogene Einheitlichkeit herstellen.

 

 

Walter Weer/Wien

Walter Weer/Wien

Walter Weer: Grazilität und Diffizilität
Das plastische Werk von Walter Weer im Spannungsfeld von Konstruktion und Dekonstruktion, von Materialität und Immaterialität.
Fast könnte man von einer euphorischen Ambivalenz sprechen, die die Betrachtung der „plastischen“ Objekte auslöst: Einerseits banale, triviale Materialien wie Papier, Gips, Holz, Spachtelmasse oder etwas Metall (Draht), anderseits scheinbar flüchtige, fragile, oft geometrisierende Konstruktionen im Spannungsfeld von gerade Entstehen und/oder Auflösung. „Meine Objekte sollen sichtbar gemachte Zwischenstadien auf dem Weg von einem Ursprung zu einem Ende sein“, formuliert es der Künstler selbst. Charakteristisch für seine Plastiken ist dabei das prozessuale Arbeiten, das Entwerfen und Verwerfen, das Wagnis des Vorläufigen, das Da-Zwischen als „Möglichkeitssinn“.

Ausstellungsdauer: Freitag, 5.9.2014 – 12.10.2014

© Deutschvilla Strobl