
Eine Linie ist weit mehr als nur Graphit auf Papier.
Sie ist das Sichtbarmachen des Unsichtbaren.
📅 20. Juni – 26. Juli
🕗 Vernissage: 19. Juni, 20:00 Uhr
Eröffnungskonzert mit ENFLEURAGE

Anna Anderluh – Stimme, Autoharp, Live Loops, Effekte
David Gratzer – E-Gitarre, Live Loops, Effekte
Lukas Aichinger – Perkussion, Gongs
Mit improvisatorischer Leichtigkeit entsteht ein musikalischer Dialog, der unterschiedliche Klangwelten verbindet und Raum für Neues öffnet. Gitarre, Schlagzeug, Autoharp, Stimme und Loops verschmelzen zu einer atmosphärischen Klanglandschaft zwischen Energie und meditativen Momenten – eine Musik, die Bilder entstehen lässt und sich wie eine Filmmusik entfaltet.
DIE ZEICHNUNG
Eine der ältesten Formen künstlerischen Ausdrucks
Die Zeichnung gehört zu den ältesten künstlerischen Ausdrucksformen der Menschheit – lange bevor Papier existierte. Bereits vor rund 40.000 Jahren hinterließen Menschen und Neandertaler Zeichnungen an Höhlenwänden.
Bis heute ist Zeichnen eine der einfachsten und zugänglichsten Formen, Kunst zu schaffen. Alles, was es braucht, ist ein Stift und eine Fläche. Die Materialien sind einfach, der Prozess unmittelbar – und gerade diese Freiheit macht die Zeichnung zu einem wichtigen Experimentierfeld für Künstlerinnen und Künstler.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts hat sich der Begriff der Zeichnung stark erweitert. Künstler begannen, traditionelle Grenzen zu überschreiten:
So bezeichnete Alexander Calder seine Drahtskulpturen als „Zeichnungen im Raum“, während Mona Hatoum abstrakte Zeichnungen aus menschlichen Haaren auf Papier entwickelte. Viele zeitgenössische Positionen verbinden Zeichnung zudem mit anderen Medien wie Malerei, Collage oder Installation.
Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, die diese Erweiterung der Zeichnung sichtbar machen – und demonstrieren, wie weit sich die klassische Idee von Papier und Bleistift heute geöffnet hat.
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