
Gibt es noch Sehnsucht in unserer westlichen Welt, die immer alles überall zur Verfügung hat? Wir haben uns auf die Suche nach der Sehnsucht gemacht, im Heute und Gestern.
Mit Beiträgen zu Religion, Traumdestinationen, Meditation, Utopia, Exodus, Schatzinseln u.v.m.
📅 9. Mai – 7. Juni Öffnungszeiten: Fr./Sa./So. jeweils von 15.00 – 18.00
🕗 Vernissage: 8. Mai, 20 Uhr
Eröffnungskonzert mit Venga
Venga! Eine musikalische Reise vom Samba bis zum Jodler, von der Karibik bis zum Balkan mit Zwischenstopp im Salzburger Land.

um 21:00 Uhr
Traumdestination
Die Filmemacherin Elke Groen zeigt ihren Film „Bojo Beach“ über Fischer in Ghana.
Ulrich Auinger präsentiert sonnendurchflutete Landschaften, während Albert Wimmer mit flüchtigen Aquarellen Sehnsuchtsorte einfängt.
Fotoporträts von Menschen aus dem asiatischen Raum gehen der Frage nach, warum das Salzkammergut für sie eine Traumdestination ist.
Exodus
Erzwungene Aufbrüche prägen die Geschichte der Menschheit.
Gezeigt werden historische Fotografien der Massenauswanderung aus Italien: In rund hundert Jahren verließen etwa 25 Millionen Menschen ihre Heimat – oft über Triest – in Richtung Amerika und Australien.
Weitere Arbeiten thematisieren Flucht und Aufbruch:
- Die Fotoreihe „Wegstücke“ von Evelyn Kreinecker über flüchtende Menschen
- Fotografien verlassener Ferienkolonien von Barbara Cecchini
- Exodus-Bilder und Installationen von Cordula Hofmann Molis
Wasser
Wasser als Sehnsuchtsort, Quelle der Heilung und Spiegel der Seele.
- Katrin Huber mit dem Bild „Schwimmerin“ und dem Video „Durchtauchen“
- Poetische Arbeiten von Ulrike Wintersteiger
- Badehauben-Porträts von Michael Wittig
Geborgenheit
Veronika Merl zeigt berührende Mutter-Kind-Darstellungen.
Liebe
In seinen Arbeiten widmet sich Herwig Bayerl dem Motiv der Liebenden.
Erlösung
Pilgerstätten stehen seit Jahrhunderten für Hoffnung, Heilung und spirituelle Sehnsucht.
Eine Installation mit Devotionalien – Heiligenbildern, Madonnen und Andachtsgegenständen – greift diese Tradition auf.
Schatzinsel
Inspiriert vom Abenteuerroman Treasure Island von Robert Louis Stevenson entsteht eine Installation aus zahlreichen Buchexemplaren.
Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ein Buch mitzunehmen – sodass sich die Insel im Laufe der Ausstellung langsam auflöst.
Schwerelos
Fotografien von Sprungtürmen thematisieren die Sehnsucht zu springen, zu fliegen – und den Moment des Loslassens.
Meditation
Zum Abschluss richtet sich der Blick nach innen: Sehnsucht nach Stille und Leere.
Zur Eröffnung sitzt eine Person meditierend im Raum – Besucherinnen und Besucher können sich dazugesellen.
