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16. Juli 21 – Felsbilder von Wolfgang Kauer

16. Juli – 20 Uhr

Wolfgang Kauer
Felsritzbilder im Wolfgangsee Gebiet
Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Alpine Landschaften“

Wenn wir zurückgehen in der Zeit, gehts höchstens zurück bis zu unseren Großeltern, dann gibts nicht mehr viel, punktuell ein, zwei große Kriege, danach herrscht weitgehend gähnende Vergangenheitsleere. Beschränkt ist unser Wissen über die Welt in der unsere Vorfahren gelebt haben.

Noch während der Römerzeit, bis zur Absetzung des letzten weströmischen Kaisers, Romulus Augustulus im Jahre 476 gab es keine Ansiedelung im Wolfgangseegebiet. Die Landschaft war so unzugänglich, dass sie jeder Erschließung und Besiedelung trotzte. Erst im 7. Jahrhundert nach Christus zogen bayrische Siedler in diese Gegend. Womit wir den Beginn der Felsritzungen ungefähr in diese Zeit legen können. Zum Beispiel gibt es eine geritzte Darstellung des Regenburger Bischofs Wolfgang der 994 verstarb. Vielfach handelt es sich bei den Darstellungen um Abbildungen der sozialen Realität oder von kultischen Ritualen. Unter anderem wurden viele Ritzdarstellungen von Bärenjagden gefunden. Vor allem aber wurden viele Symbole geritzt die wir heute zum Teil schwer enträtseln können.

Eine Welt die uns Wolfgang Kauer heute, an Hand der örtlichen Felsritzbilder, und einer fein gesponnenen Geschichte nahebringen wird.

Wolfgang Kauer wurde in Linz geboren, studierte Germanistik, Georgraphie und Kunsterziehung und öffnete sich als Leser eine reiche Welt der Literatur. Bald folgten erste Schreibversuche und auch Veröffentlichungen. Zahlreiche Bücher, Preise, Literaturstipendien und Auszeichnungen folgten. Im besonderen gelobt wird der Autor für seine genauen, gewissenhaften themenbezogenen Recherchen.